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Aktivreise: Best of Südamerika

Von Machu Picchu zur Copacabana

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Die viventura Philosophie: nachhaltiger und verantwortungsvoller Tourismus verbunden mit einer großen Portion Spaß, nette Kontakte, spannende Aktivitäten und gut durchdachte Reiseverläufe.

Zusammenfassung

  • Gruppenreise Argentinien
  • Fernreise über 24 Tage
  • Ökoreise
  • Abenteuer und Natur
  • Aktiv und Sport
  • Kultur und Lernen

Zertifikate

  • TourCert

Höhepunkte

  • Machu Picchu vor den Tagestouristen
  • Bolivien: Titicacasee & Salar de Uyuni
  • Naturwunder Iguazu-Wasserfälle
  • Rio de Janeiro inkl. Copacabana
  • Die Iguazu-Wasserfälle in Südamerika - eines der 7 Weltwunder der Natur

Inklusivleistungen

  • Langstreckenflug Frankfurt-Lima und Rio-Frankfurt inkl. Tax (gegen Aufpreis buchbar: andere Abflughäfen, Rail&Fly)
  • Luftverkehrsabgabe in Höhe von 45 EUR
  • Alle Übernachtungen in Doppel- oder Mehrbettzimmern in ausgewählten Hotels und Hostals
  • Transport (Inlandsflüge, Busse, Züge und Bootsfahrt)
  • deutschsprachige viventura Reiseleitung
  • zusätzlich lokale Guides
  • Mahlzeiten wie im Tourablauf angegeben
  • die Eintritte und Exkursionen, es sei denn im Tourablauf gekennzeichnet als Extrakosten
  • jede Menge Spaß und viele Erlebnisse

Optionale Zusatzleistungen

  • Einzelzimmer 499 Euro

Nicht enhaltene Leistungen

  • Flughafensteuern: ca. 40 EUR
  • Getränke zu den inkludierten Mahlzeiten
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Reiseland: Argentinien Alle Reisen nach Argentinien anzeigen
Reiseorte: Rundreise: Bolivien, Peru, Argentinien, Brasilien
Reisedauer: 24 Tage
Anreise: inklusive  
Abreiseorte: Frankfurt/Main

Reisezeitraum

Reiseart

Klima

Richtpreis p.P.

 
Es liegen aktuell keine Reisezeiträume vor.

Beschreibung

Die Transamerika führt uns von der Küstenstadt Lima ins Reich der Inka rund um Cuzco und Machu Picchu. Im Herzen von Südamerika überqueren wir das Hochland von Bolivien mit dem faszinierenden Titicacasee und der bunten Hochlandmetropole La Paz. Mit etwas Glück posieren in der Regenzeit für uns rosa Flamingos auf unserer Zugfahrt von Oruro in der skurrilen Welt des Salzsees von Uyuni. Nordargentinien vermittelt argentinisches Lebensgefühl bei Matetee und einem leckeren Asado. Die schier endlosen Weiten der argentinischen Pampa über Dschungelabenteuer zu den tosenden Wasserfällen von Iguazu werden uns in den Bann ziehen. Tropisches Klima, Samba und schneeweiße Strände beenden schließlich diese Tour in Rio de Janeiro.

Reiseverlauf

Tag 1: Europa - Lima
Heute geht Ihr Südamerika-Abenteuer los und Sie starten mit dem Flieger Richtung Peru. Weitere Informationen zu Abflughäfen und Preisen finden Sie unter Termine & Preise. Am Flughafen von Lima erwartet Sie Ihr viventura Reiseleiter und gemeinsam fahren wir in unser Hotel. Acht Millionen Einwohner und ein hohes Verkehrsaufkommen lassen Lima sicherlich nicht als die schönste Stadt der Reise erscheinen, trotzdem handelt es sich um eine typische südamerikanische Großstadt. Ein erster Einblick in das oft chaotische peruanische Leben ist uns sicher. Auf dem Weg zu unserem Hotel können wir außerdem die vielen freundlich bunten Häuser des Stadtteils Miraflores bestaunen. Diese wurden so gestaltet, um dem oftmals grauen Wetter von Lima zu trotzen. In unserer Unterkunft angekommen, gibt es ein Briefing von unserem Reiseleiter. Für diejenigen, die trotz des Fluges und der spannenden ersten Eindrücke noch nicht müde sind, bietet sich der Besuch einer Bar an, um bei mitreißender Live-Musik in das peruanische Nachtleben einzutauchen.

Die heutigen Mahlzeiten beziehen sich auf die Mahlzeiten während des Fluges. Wir empfehlen jedem, sich für weitere Infos unsere Häufige Fragen Seite anzuschauen!

Tag 2: Lima
Heute entdecken wir die Metropole Lima während einer Citytour. Als erstes geht es in das Herz der peruanischen Hauptstadt, der Altstadt mit dem Plaza de Armas, der imposanten Kathedrale und den bekannten Katakomben des Konvents San Francisco. Gruselig wird es, wenn wir durch die unterirdischen, engen und dunklen Gänge mit den über 70.000 Knochen und Totenschädeln schleichen. Das Kloster beherbergte einst den ersten Friedhof von Lima. Wieder zurück am Tageslicht besuchen wir zum Mittagessen ein traditionelles Lokal, welches sich in einem schönen, historischen Gebäude befindet. Dort gibt es eine leckere Auswahl von verschiedenen, typisch peruanischen Gerichten, die alle unsere Sinne verwöhnen werden. Buen Provecho - guten Appetit! Für den Nachmittag lohnt ein Spaziergang am Pazifik oder Sie verweilen im schönen Stadtteil Miraflores mit seinen unzähligen Bars und Cafes. Wer am Abend noch vor Energie sprudelt, kann sich gerne Tipps beim Reiseleiter holen, um das peruanische Nachtleben unsicher zu machen.

Tag 3: Lima - Cuzco
Heute fliegen wir in die ehemalige Inkahauptstadt Cuzco (3430m), welche wir direkt nach unserer Ankunft erkunden. Zuerst fahren wir zu den Ruinen von Sacsayhuaman. Dieser riesige, von den Inka an einem Berg errichtete Komplex wirft viele Fragen auf, die uns unser lokaler Guide gerne beantwortet. Vom obersten Punkt der Anlage haben wir zudem einen fantastischen Blick auf Cuzco. Danach bewundern wir weitere spannende Zeugen der Inka-Zeit, den heiligen Sonnentempel Coricancha und die Ruinen von Tambo Machay und Quengo. Zurück in der Stadt laufen wir entlang der Mauern des Palastes Inca Roca und staunen über die Technik der fugenlosen Verblockung riesiger Steine, deren berühmtestes Beispiel der 12-eckige Stein ist, ein Klassiker für jedes Fotoalbum! Am Nachmittag haben wir die Gelegenheit uns nach Belieben noch mehr Sehenswürdigkeiten von Cuzco anzusehen. Mit Ihrem Stadtticket und den Tipps von Ihrem Reiseleiter wird das ein Leichtes sein. Auch beim Souvenirkauf wird Sie Cuzco begeistern. Am Abend wartet die Stadt mit einem vielseitigen Nachtleben auf Sie!

Tag 4: Cuzco - Aguas Calientes
Heute begeben wir uns auf die Spuren der Inkas! Am frühen Morgen verlassen wir Cuzco und fahren mit der Schmalspurbahn durch das Heilige Tal in Richtung Machu Picchu (2400m). Wer sich fit genug fühlt, kann sich heute auf den Weg machen, um eine Wanderung auf dem legendären Inkatrail zu unternehmen oder den Putucusi besteigen. Bereits vor über 500 Jahren benutzten die Bewohner Macchu Picchus die gleichen Wege. In der tiefgrünen und üppigen Landschaft können wir die einmalige Atmosphäre der Umgebung besonders gut auf uns wirken lassen. Der Aufstieg über die vielen Pfade und Stufe ist zwar anstrengend, jedoch entschädigt das traumhafte Panorama für alle Strapazen. Auch ein erster spektakulärer Blick auf Machu Picchu bleibt uns nicht verwehrt. Am Abend kommen wir in Agua Calientes an und haben die Möglichkeit in einem der vielen Restaurants, in den kleinen Läden oder auf dem Markt zu verweilen. Oder warum entspannten Sie sich nicht in einer der heißen Thermalquellen? Denn wörtlich übersetzt, heißt Agua Calientes "heißes Wasser".

Wichtig: Falls für die Reise eine neuer Pass benötigt wird, kann der Inkatrail erst gebucht werden, wenn die neue Passnummer vorliegt. Des Weiteren wurden auf Grund externer Verordnungen die Kapazitäten auf dem Inkatrail extrem eingeschränkt. Die Buchung des Inkatrails ist nur bei frühzeitiger Anmeldung möglich (3-5 Monate, je nach Saison).

Tag 5: Aguas Calientes - Cuzco
Heute machen wir uns besonders früh auf den Weg, um den Anblick Machu Picchus und seine Atmosphäre vor allen anderen Tagestouristen genießen zu können. Die verlorene Stadt, welche auf 2360m liegt, gibt bis heute Rätsel auf. Bisher weiß niemand warum die Stadt gerade hier erbaut wurde und für wen. Unser lokaler Guide wird uns bei unserem gemeinsamen Rundgang durch die Ruinen viele interessante Fakten und Erläuterungen geben. Später werden wir die Ruinen auf unsere ganz eigene Weise erkunden können. Gegen Mittag, wenn sich die Hänge mit den Tagestouristen füllen, können Sie zum Sonnentor oberhalb der sagenumwobenen Inka-Stadt aufsteigen. Der Aufstieg ist auf Grund der Höhe relativ anstrengend, deswegen empfehlen wir Ihnen diesen nur, wenn sie an die Höhe gewöhnt sind und über eine gute Kondition verfügen. Aber die Anstrengung lohnt sich, Sie werden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Alternativ können sie auch einen Spaziergang zur Inkabrücke machen. Am Nachmittag treten wir die Reise mit Zug und Bus nach Cuzco an.

Tag 6: Cuzco - Puno
Der Titicacasee erwartet uns! Um diesen zu erreichen, durchqueren wir das Altiplano, eine karge, wüstenähnliche Hochebene. Die abwechslungsreiche Landschaft mit den am Horizont auftauchenden Bergen und den vereinzelten kleinen Seengebieten in einer schroffen Umgebung lassen die Fahrt nicht langweilig werden. Wahrscheinlich begegnen uns auf unserer Fahrt auch einige Lamas, Alpakas, Vicuñas und Guanacos, die in aller Ruhe grasend am Wegrand stehen. Können Sie jetzt die Tiere nach den Erklärungen ihres Reiseleiters unterscheiden? Bis wir in Puno ankommen, besuchen wir noch einige Sehenswürdigkeiten. Der erste Stopp ist die Kapelle von San Pedro in Andahuaylillas. Diese ist durch ihre Fresken und Bilder auch als "sixtinische Kapelle der Anden" bekannt. Aber auch die Inkas treffen wir heute in den Tempelanlagen des Inka-Gottes Wiracocha in Raqchi wieder, bevor wir den Pass Abra la Raya auf erstmals über 4000m erreichen. Einen letzten Streifzug durch die Geschichte machen wir kurz vor Puno, wo wir in der Museumsstätte vieles Interessantes über die alte Kultur erfahren.

Tag 7: Puno - Copacabana - Sonneninsel
Ein absolutes Highlight dürfen wir heute besuchen: die schwimmenden Inseln der Uros. Hier erklärt uns unser lokaler Guide Wissenswertes über die Schilfinseln, die komplett aus der Totora Pflanze bestehen und gibt uns einen Einblick in das Leben der Uros Gemeine. Mit diesem letzten peruanischen Eindruck brechen wir auf Richtung Bolivien, dem ärmsten der südamerikanischen Länder. Mit dem Motorboot geht es nach Copacabana, dem wichtigsten bolivianischen Wallfahrtsort! Wenn wir es zeitlich schaffen, können wir den Kalvarienberg erklimmen, von dessen Gipfel aus wir eine atemberaubende Aussicht auf den Titicacasee haben werden. Am Fuße des Sündenbergs bieten Schamanen und Hexer ihre Dienste an...! Aber keine Bange Sie müssen hier nicht mitmischen. Mit dem Motorboot geht es nachmittags zur heiligen Sonneninsel. Wir wandern vom Strand der Insel entlang schöner Terrassenfelder und über die sagenumwobene Inkatreppe hinauf zum Dörfchen Yumani. Die Aussicht wird für den etwas anstrengenden Aufstieg tausendfach entschädigen. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unsere Lodge.

Tag 8: Sonneninsel - Santiago de Okola
Heute erwartet uns nicht nur eine landschaftliche Idylle, sondern auch ein Einblick in das traditionelle Leben der einheimischen Bauern. Nach einem leckeren Frühstück wandern wir am Vormittag über die Sonneninsel in nördlicher Richtung, genießen die Landschaft und erfahren vieles über die Sagen, Mythen und Traditionen der Quechuas und Aymaras. Gegen Mittag setzen wir mit dem Boot zu der Bauerngemeinde Santiago de Okola über. Die freundlichen Bauern aus Okola erwarten uns mit einem leckeren typisch bolivianischen Essen. In dieser Gegend gibt es kaum Touristen und wir übernachten heute bei Gastfamilien, welche für uns in ihren Häusern Zimmer eingerichtet haben. Die Unterkünfte am heutigen Tag sind entsprechend authentisch und einfach, jedoch sehr liebevoll hergerichtet. Um den Tag entspannend abzuschließen, machen wir es uns abends rund um das Lagerfeuer gemütlich.

In diesem Dorf unterstützt visozial die Dorfschule. Informationen zur Arbeit von viSozial vor Ort finden Sie auf der Seite des Dorfentwicklungsprojektes. Bitte geben Sie uns früh genug Bescheid, wenn Sie die Schule besuchen und persönlich kennenlernen möchten!

Tag 9: Santiago de Okola - La Paz
Nach dem Frühstück in Okola besteigen wir unseren Bus und fahren über das landwirtschaftlich geprägte Hochland am Fuße der schneebedeckten Gipfel der Königskordillere Richtung La Paz. Nach etwa drei Stunden erreichen wir das Ballungsgebiet von La Paz und El Alto. In El Alto halten wir bei dem von viSozial unterstütztem Projekt Luz de Esperanza und lernen einiges über das Leben in den Straßen von El Alto. Die Jugendlichen im Projekt sind immer für ein Fußballspiel zu haben und freuen sich wenn wir die Herausforderung annehmen! Nähere Infos zu diesem Projekt gibt es auf den Seiten von viSozial. Anschließend geht es weiter nach La Paz wo wir am Nachmittag ankommen. Durch die einmalige Lage (Talkessel zwischen 3.400 - 4.070m) mitten in den Anden und mit dem atemberaubenden Blick auf den schneebedeckten Gipfel Illimani, lässt La Paz auch unser Herz höher schlagen. Den Abend verbringen wir ganz nach unseren Vorstellung. Wie wäre es beispielsweise mit einer typischen Folkloreshow.

Tag 10: La Paz
La Paz individuell steht heute auf dem Programm. Sie haben die freie Wahl. Wie wäre es beispielsweise mit einer Trekkingtour in die schneebedeckte Königskordillere vorbei an türkis schimmernden Hochlandlagunen, schneebedeckten Gipfeln und Lamas und Alpakas als Wegbegleiter. Die Tour ist sehr anstrengend und man sollte auf jeden Fall körperlich fit sein. Auch die Fahrradtour auf der Gefährlichsten Straße der Welt nach Coroico in die Yungas ist heute möglich. Die Tour geht über den ganzen Tag und ist auch für Anfänger geeignet. 64km Downhill stehen an, von den kalten 4.600m geht es bis auf subtropische Temperaturen hinab. Die Straße ist in einen steilen Abhang hinein gemeißelt, nichts für schwache Nerven, da es neben uns bis zu 600m in die Tiefe geht. Sie können natürlich auch die Ruinenstätte Tiahuanaco besuchen. Es wird Ihnen definitiv nicht langweilig werden und ihr Reiseleiter steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Den Abend lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen und berichten von unseren Abenteuern.

Diese Module sind aus organisatorischen Gründen nur vor Ort buchbar.

Tag 11: La Paz
Heute lernen wir La Paz kennen. Diese typische südamerikanische Großstadt ist schon etwas ganz Besonderes: Das immer lebendige Zentrum dieser Metropole präsentiert neben Hochhäusern auch schöne Straßenzüge aus der Kolonialzeit, von einem Aussichtspunkt erleben wir einen imposanten Ausblick über die Stadt. Wir schlendern durch das historische Zentrum und besuchen das Marktviertel mit den berühmten Hexenmarkt. In La Paz kann man viel entdecken und einfach nur staunend durch die kleinen Straßen laufen. Beim Mittagessen lernen wir das viventura Team unserer Partneragentur in La Paz kennen. Wir probieren bolivianische Leckereien, tauschen unsere Eindrücke der Tour aus und holen uns Tipps für die Weiterreise. Etwas außerhalb der Stadt liegt das Tal Valle de la Luna - eine beeindruckende Mondlandschaft, in der wir uns wie in eine andere Welt versetzt fühlen. Tausenden Felsen, Felsspalten, Erdhügeln und kraterähnliche Formationen wurden im Laufe von Millionen Jahren durch Erosion, starke Regenfälle und Temperaturschwankungen geformt. Die Farben reichen von hellrot bis tiefbraun.

Tag 12: La Paz - Oruro - Uyuni
Unsere Reise führt uns weiter nach Süden in das Drei-Länder-Eck Bolivien-Chile-Argentinien. Mit einem privaten Bus fahren wir am frühen Nachmittag Richtung Oruro und genießen die weite Andenlandschaft. In Oruro findet auch der zweitgrößte Karneval Südamerikas statt, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Im Februar bzw. März füllen sich die Straßen und für vier Tage verwandelt sich Oruro zu größten Partymeile Boliviens. Im Museum und der Kapelle "Virgen del Socavon" erfahren wir alles Wissenswerte zum Thema Karneval. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug Richtung Uyuni. Der Zug verfügt über ein Bordrestaurant, in dem Sie Ihr Abendessen einnehmen können. Nachts kommen wir in Uyuni an, wo wir am Bahnhof erwartet und ins Hotel gebracht werden. Uyuni ist ein Eisenbahner- und Bergbauort der Dank seiner Nähe zum Salzsee immer mehr an touristischer Bedeutung erlangt. Da Uyuni mitten auf dem kargen Hochland auf fast 4.000m Höhe liegt kann es hier abends, v.a. in den Monaten Juni bis September ziemlich kalt (teilweise Minus-Grade) werden.

Tag 13: Salar de Uyuni
Das Aufstehen fällt uns heute bestimmt nicht schwer, denn das spektakuläre Naturhighlight, der Salar de Uyuni, steht uns bevor! Vorher fahren wir jedoch zum Cementerio de Trenes, wo uns die Wracks mehrerer Züge aus einer vergangenen Zeit den Atem verschlagen. Kurze Zeit später halten wir in dem Ort Colchani, welcher fast ausschließlich von der Salzproduktion lebt. Mit viel Sonnencreme im Gesicht gleiten wir mit Jeeps über den Salzsee hinweg und bestaunen dieses einmalige Naturschauspiel aus stechend weißem Salz und azurblauem Himmel. Diese bizarre, schöne Weite wird uns den ganzen Tag begleiten und verzaubern. Auf der Insel Inkahuasi haben wir die beste Aussicht über den Salar. Beim Spaziergang über die Insel werden wir viele tolle Fotomotive entdecken und die einzigartige Vegetation bestaunen können. Unterwegs suchen wir uns einen schönen Platz für unser Mittags–Picknick. Am Abend sind wir zurück in Uyuni. Unser Nachtzug nach Tupiza fährt nach Mitternacht ab und wir verbringen die Zeit bis dahin in einer der gemütlichen örtlichen Kneipen oder ruhen uns im Hotel aus.

Tag 14: Uyuni - Tupiza
Morgens erreichen wir mit dem Zug das schöne Städtchen Tupiza. Bei den hier herrschenden angenehmen Temperaturen können wir uns von der Kälte der letzten Tage erholen. Tupiza ist unter anderem berühmt dank der US Banditen Butch Cassidy und Sundance Kid, welche Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts nach Südamerika zogen und in der Nähe ihr Unwesen trieben. Ihr Tun wurde von Hollywood mit Robert Redford und Paul Newmann 1969 verfilmt. Am morgen können wir durch diese filmreife Kulisse schreiten und die Stadt auf eigene Faust erkunden. Am Nachmittag lernen wir die Umgebung kennen. In Jeeps fahren wir durch die von Canyons zerklüftete Landschaft und durchqueren immer wieder ein Bächlein auf dem Weg zum "valle de los machos", dem Macho-Tal, "la puerta del diablo", die Tür des Teufels und dem Geistergraben. Dort angekommen haben wir etwas Zeit die Schlucht zu erkunden. Nach der Wanderung bekommen wir eine Kostprobe der lokalen Spezialität Tamales, die hier in Bolivien aus Mais gemacht wird. Am Abend wartet etwas schmackhaftes auf uns - Lamm am Spiess, eine leckere regionale Köstlichkeit.

Alternativ kann Sie auch gegen geringen Aufpreis einen Pferdeausritt unternehmen.

Tag 15: Tupiza - Salta
Heute wartet wieder ein anderes südamerikanisches Land auf uns: Argentinien! In Jeeps fahren wir durch die Gebirgswelt der Anden bis zum Grenzort La Quiaca, wo wir in unseren argentinischen Transport umsteigen. Die Fahrt führt uns auf einer gut asphaltierten Straße durch die berühmte Quebrada de Humahuaca - eine vom Fluss Rio Grande in die Berge eingeschnittene Schlucht. Diese karge vegetationsarme Schlucht ist bekannt für die in verschiedenen Farben leuchtenden Gesteinsschichten, die besonders bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang schillernd zur Geltung kommen. In die 150km lange Schlucht sind vereinzelt kleine Dörfer eingebettet, die hauptsächlich von den Indios bewohnt sind und teilweise zum UNESCO Welterbe gehören. Auf der Fahrt durch den Taleinschnitt halten wir bei jeder Gelegenheit, um uns die Beine zu vertreten und natürlich die Landschaft zu fotografieren. Gegen Abend kommen wir in Salta an und können die leckere argentinische Küche mit einem typischen Asado und gutem Wein probieren.

Tag 16: Salta
Salta oder auch wie die Einheimischen sie nennen "die Schöne" hat ihren kolonialen Baustil und Charme beibehalten und liegt auf entspannenden 1200m Höhe. Den heutigen Tag haben wir frei und können nach Lust und Laune ausschlafen oder die Läden, Märkte, Cafés und Restaurants Saltas entdecken. Direkt an der Plaza mit ihrer schönen Kathedrale besuchen wir das Museo de Arqueologia de Alta Montana (MAAM), welches 500 Jahre alte Mumien beherbergt die auf der Spitze des Vulkans Llullaillaco (6.739m) gefunden wurden und zu den besterhaltensten Mumien der Welt zählen. Salta hat sich zur touristischen Drehscheibe im Norden Argentiniens entwickelt, eine landschaftlich und kulturell sehr bunte Region. Zahlreiche Agenturen in der Nähe des Plaza bieten Tagesausflüge in die Ziele der Umgebung an. Wer unser viModul Cafayate gebucht hat, wird heute in einer Tagesexkursion das gleichnamige Weinanbaugebiet besuchen. Den Abend können wir in einem der typischen Folklorelokale ("Peñas") oder in einer der schönen Kneipen der Straße Balcarce ausklingen lassen.

Tag 17: Salta - Posadas
Bevor wir am Nachmittag unsere lange Nachtfahrt durch die argentinische Pampa antreten, haben wir am Vormittag noch Gelegenheit die Stadt zu erkunden. Mit ihren ca. 600 000 Einwohnern bietet Salta alle Vorzüge einer großen modernen Stadt. Bummeln Sie doch ganz entspannt durch diese hübsche Stadt und bestaunen sie die verschiedenen Kirchen und Kathedralen. Es bietet sich auch die Möglichkeit mit einer Gondelbahn auf den Cerro San Bernardo zu fahren und Salta aus einer völlig neuen Perspektive kennenzulernen. Auch haben wir genug Zeit um noch das Nötige für die uns erwartende Nachtfahrt nach Posadas, im subtropischen Nordosten Argentiniens, zu besorgen. Diese sehr lange Strecke befahren wir in einem der komfortablen argentinischen Linienbusse mit großen bequemen Liegesesseln. Die südamerikanischen Busse können sich die europäischen übrigens ernsthaft als Vorbild nehmen. Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie die Fahrt.

Tag 18: Posadas
Nach einer Nacht in den endlosen Weiten der argentinischen Pampa erreichen wir am Vormittag die Provinzhauptstadt Posadas. Nach einer kurzen Erfrischung und einer weiteren Stunde Fahrt erreichen wir eine wunderschöne Lodge, in der ein erfrischender Pool, bequeme Hängematten und am Abend ein echtes argentinisches Asado auf uns warten. Auf dem Weg zur Lodge besuchen wir die Ruinen der Jesuiten Mission San Ignacio, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die 30 Steinhäuser säumen im Viereck den ca. 100m² großen Platz. Während sich an der Nord-, West- und Ostseite die Wohnhäuser befanden, flankierten an der Südseite die öffentlichen Gebäude. Besonders beeindruckend sind die Überreste der Kathedrale und des Ordenshauses, welche aus rotem Sandstein gebaut wurden. In der Blütezeit lebten bis zu 4000 Menschen in der Missionsstadt, bis um 1800 der Jesuiten-Orden verboten wurde und die Stätte mit der Zeit zerfiel. Zurück in der Lodge haben wir Zeit zum Relaxen und auch die Möglichkeit die Verarbeitung der Blätter des Mate-Strauchs, zu Argentiniens gleichnamigen Nationalgetränk, kennenzulernen.

Tag 19: Posadas - Iguazu - Foz do Iguaçu
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir an die argentinisch-brasilianische Grenze, zu den beeindruckenden Wasserfällen von Iguazu. Über 275 Wasserfälle stürzen sich über eine Ausdehnung von 2,7km in die Tiefe. Wir gelangen mit einer kleinen Eisenbahn zum besten Aussichtspunkt der Wasserfälle, dem "Garganta del Diablo". 80m stürzen sich die tosenden Wassermassen direkt an der Abbruchkante vor uns in die Tiefe. Wie der Name schon vermuten lässt, ist dies der höchste Teil der Iguazu-Wasserfälle: ein gigantisches Wasserspektakel, das Getöse, die Gischt und die imposante Schönheit und Kraft dieses Naturschauspiels wird einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Verschiedene Aussichtspunkte entlang der Stege bieten eine abwechslungsreiche Perspektive. Wer mag, kann auch auf eigene Faust mit einem Schnellboot bis ganz knapp an die Wassermassen heranfahren, doch eine frische Dusche bleibt dann nicht aus. Am Abend lädt uns unser Reiseleiter zu einem leckeren Abendessen ein und zusammen zelebrieren wir die gemeinsam verbrachten Höhepunkte der letzten Tage.

Bei hohem Wasserstand ist der Steg zum Teufelsrachen unter Umständen nicht begehbar!

Tag 20: Iguassu - Rio de Janeiro
Bevor wir abermals die Wasserfälle besichtigen, besuchen wir den Parque das Aves, eingebettet in ein Urwaldstück. Unzählige bunte Vögel darunter auch viele seltene Arten sind in den riesigen Volieren beheimatet. Auch die Anakonda, Boa, Zwergäffchen und Kaimane können hier mit etwas Glück gesehen werden. Wir überschreiten die Grenze und nach einer kleinen Wanderung rundet der sich uns bietende Panoramablick den Gesamteindruck der Wasserfälle ab. Jetzt können wir nachvollziehen, warum die Ureinwohner die Wasserfälle einst mit "großer Gefahr" und einem "nach Luft ringenden Gott" assoziierten - die Naturgewalt ist enorm! Anschließend besteigen wir nach der Verabschiedung von unserem bisherigen Reiseleiter den Flieger in die brasilianische Sambametropole Rio de Janeiro. Am Abend erreichen wir die Metropole und können uns schon einen ersten Überblick verschaffen, womit wir am besten am berühmtesten Abschnitt der Stadt beginnen. Wir spazieren entlang des Copacabana-Strandes und lassen uns unsere Caipirinhas schmecken.

Tag 21: Rio de Janeiro
Heute steht unsere Stadtbesichtigung an: Wir beginnen mit einem Rundgang zu Fuß durch die Altstadt. Ein weiteres Muss ist der Kaiserpalast, in dem die Unabhängigkeitserklärung Brasiliens unterzeichnet wurde und von wo wir unser nächstes Ziel den Apothekerplatz mit seinen original Dächern, Fassaden und Straßenpflaster aus der Kolonialzeit ansteuern. Unser Weg führt uns schließlich zum Wahrzeichen Rios, dem "Pao de Açucar", wie der Zuckerhut in der Landessprache genannt wird. Fast 400m ragt er über der Guanabara-Bucht in die Höhe und prägt das Stadtbild. Oben angelangt eröffnet sich uns ein imposantes Panorama. Wir überblicken die Bucht von Guanabara, mit den Bezirken Botafogo und Flamengo. Im Westen sind Strände wie Copacabana, Ipanema und Leblon zu erkennen. Nördlich zeigt sich die Bucht, umrahmt von der Rio-Niterói-Brücke, die Verbindung zur sogenannten Sonnenküste. Jetzt können wir Urteilen: ist Rio wirklich die schönste Stadt der Welt? Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung und wir können die Stadt auf eigene Faust erkunden. Der Reiseleiter gibt gerne Tipps. Verpassen sollten Sie nicht den Sonnenuntergang am Strand!

Tag 22: Rio de Janeiro
Schützend breitet die Christustatue die Hände über Rio aus. 710m über dem Meeresspiegel thront die 1145t schwere Statue auf dem Corcovado Berg. Der 38m hohe Cristo Redentor wurde 1931 eingeweiht und gilt bis heute als eines der beliebtesten Ausflugsziele in Rio. Wir verbringen den Vormittag am Fuße der vielleicht berühmtesten Christus-Statue der Welt und genießen den Ausblick. Vor uns offenbart sich ein imposantes Szenario und mitten drin ruht der Zuckerhut. Zwangsläufig stellen sich die Fragen: Was ist schöner – der Zuckerhut oder die Christusstatue? Von wo aus hat man den schöneren Ausblick? Den Nachmittag haben wir abermals frei und können an einem der berühmten Strände von Rio noch einmal so richtig relaxen. Für Ausflugsziele in die nähere Umgebung gibt der Reiseleiter gerne Tipps. Am Abend feiern wir den Abschluss unserer Reise bei einem gemeinsamen Abschiedsessen, bevor wir uns ins Nachtleben stürzen und im berühmten Ausgehviertel Lapa Samba-Lokal besuchen. Live-Musik mit heißen Samba-Rhythmen und tanzende Cariocas sind in Rio keine Seltenheit.

Tag 23: Rio de Janeiro - Europa
Heute heißt es Abschied nehmen von Rio de Janeiro und dem schönen Trubel einer südamerikanischen Metropole. Je nach Abflugzeit können Sie eventuell am Vormittag letztmalig die Stadt genießen oder sich an einem der schneeweißen Sandstrände entspannen. Genießen Sie ihre letzten Stunden und nehmen sie noch ein mal alle Eindrücke in sich auf. Ein privater Transfer bringt Sie rechtzeitig vom Hotel zum Flughafen, so dass Sie mindestens zwei Stunden vor Abflug beim Check-In sind. Wir wünschen Ihnen eine gute Reise – boa viagem! Wer Brasilien noch nicht den Rücken zuwenden möchte, kann in unserem viModul Ilha Grande, eine der schönsten Inseln vor der brasilianischen Küste kennenlernen.
Die heutigen Mahlzeiten beziehen sich auf die Mahlzeiten während des Fluges.

Tag 24: Europa
Heute kommen Sie wieder in der Heimat an. Die vergangenen Tage und Erlebnisse werden Sie hoffentlich noch lange in schöner Erinnerung behalten... Genaue Informationen über die Ankunftszeiten finden Sie übrigens unter Termine und Preise.

Hinweise zur Reise

Kleine Gruppe, max. 12 Teilnehmer
Ruinen der Jesuiten Mission San Ignacio
Weltkulturerbe: Quebrada de Humahuaca
Lebensnah: Sozialprojekt in La Paz

Reiseland mit Hauptstadt