Weshalb zielegal.de so eine brandheiße Geschichte ist - Teil 1/4
2011-01-27 14:11 von Philipp Schmuker
Weil zielegal.de auf ein in der Reisebranche unübliches Vergütungsmodell setzt.
Das ist neu. Das ist riskant. Ja, so ist es wohl. In der Reisebranche werden unzählige Reisen über Vermittler verkauft. Das ist ein etabliertes Business. Schon immer gab es die Reisebüros die für viele Veranstalter parallel verkauften und diese indirekte Vertriebslösung hat sich auch bis heute im Internet so durchgesetzt. (Auch wenn nun der ein oder Veranstalter online auch selbst erfolgreich direkt verkaufen kann.) Dahinter steckt auch immer das gleiche Muster: Wird eine Reise verkauft/gebucht, gibt es hierfür eine Provision für den Vermittler. Heutzutage würden wir wohl CPS (CostPerSale) dazu sagen. Damit liegt das ganze unternehmerische Risiko beim Vermittler und für den Veranstalter entstehen ausschließlich bei Umsatzerfolg kosten. Nicht schlecht, denkt sich der Veranstalter.
Aber es geht auch anders: zielegal.de setzt auf einen, wie man heute sagen würde CPL (CostPerLead). Wir verkaufen also nicht die Buchung der Reise an den Veranstalter sondern eine konkrete, qualifizierte Buchungsanfrage. Dabei handelt es sich nicht um eine „Kataloganfrage“ oder eine blinde „Kontaktdatenversendung“. Die Buchungsanfrage bezieht sich konkret auf ein bestimmtes Angebot, welches anhand der Filter perfekt auf die Wünsche des Reisesuchenden passt. Dieser steht quasi einen Schritt vor der Buchung. Nach diesem Modell teilen sich Vermittler und Veranstalter das Risiko. Der große Vorteil für die Veranstalter ist jedoch folgender: Schon ab einer Conversionrate von 10% liegen die Kosten der Leads pro Buchung weit unter denen einer marktüblichen Buchungsprovision. Liegt die Conversionrate bei über 10% (wir gehen momentan von einer Conversionrate von 30% aus) kann der Reiseveranstalter massiv Kosten einsparen.
Bildquelle: aboutpixel.de / Wenns brennt © Rainer Sturm
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